Schön, aber dennoch unter Verdacht: Den Vollmond verbinden wir meistens mit unerklärlichen Ereignissen. Die Wirkungsweise des Mondes ist umstritten. Standhafte Leugner der Mondkräfte stehen Menschen gegenüber, die ihr Leben exakt nach den Mondphasen planen. Wer hat nun Recht?

Tatsache ist: Der Mond ist ein Satellit der Erde, mit dieser untrennbar verbunden.

Gerade in den westlichen Industrienationen stehen wir dem Unerklärlichen und Rätselhaften skeptisch gegenüber. Von logischen Schlussfolgerungen und stringenten Beweisen hingegen lassen wir uns gerne überzeugen. Zweifellos ist das für unseren Verstand äußerst befriedigend.

Wer sein Leben nach logischen Prinzipien aufbauen und leben möchte, dem hat der Mond nicht viel zu sagen. Doch irgendwann kommt im Leben eines jeden Menschen der Punkt, wo Logik und Vernunft versagen: Man verliebt sich; man möchte für einen geliebten Menschen Dinge tun, die für Außenstehende vollkommen unverhältnismäßig erscheinen; man entdeckt eine kostspielige Leidenschaft und widmet dieser seine ganze Zeit und sein ganzes Geld etc. Plötzlich hat man den Herrschaftsbereich der Logik verlassen, man kann wieder frei atmen, man fühlt sich glücklich und ein unbegrenztes Reservoir an Energie steht einem zur freien Verfügung. Ist das logisch?

Ein ganzheitliches Leben ist letztlich nur möglich, wenn wir das Rationale und das vermeintlich Irrationale als gleichwertige Kräfte anerkennen und in unser Leben integrieren. Andernfalls drohen uns energetische und emotionale Ungleichgewichte, die sich ungünstig auf unser Leben auswirken. Der Mond kann uns helfen, die Einseitigkeit des Verstandes zu transzendieren und ein vollwertiges Leben zu führen.