Der Dezember ist der Monat der Schützegeborenen. Ihr Regent ist der Planet Jupiter. Der Schütze gilt als hoffnungsfroher Optimist. Glaubt man der allgemeinen astrologischen Literatur, kann den Schützen nichts umhauen. Er scheint ein Abo für die Sonnenseite des Lebens gebucht zu haben. Doch was stimmt den Schützen so hoffnungsfroh? Warum wähnt er sich permanent auf der Sonnenseite des Lebens?

Das ist eigentlich ganz einfach zu verstehen: Der Schütze folgt im Tierkreis auf den Skorpion. Da der Schütze den Archetyp Skorpion durchlaufen hat, kennt er das Leiden der Menschen. Der Schütze hat dieses tiefe Tal des irdischen Seins durchlaufen. Er ahnt schon jetzt, dass dem Leiden die Freude folgen muss.

In den Augen des Schützen ist dies nicht nur ein kleines vergängliches Glück, sondern die immerwährende Freude der Götter. Darum lässt er sich von den Missgeschicken des Lebens nicht allzu sehr beeinträchtigen.

In der christlichen Kultur wurde Jupiter durch Petrus abgelöst. Petrus besitzt den Schlüssel zum Himmel und schließt den Menschen auf. Eine schöne Aufgabe. Aber was geschieht, wenn der Schütze doch einmal die Hoffnung verliert? Wenn sich seine Sehnsucht nach der ewigen Freude nicht zu erfüllen scheint? Dann fällt auch der Schütze in ein tiefes Loch. Sich daraus zu befreien, ist für ihn meist besonders schwer. Doch auch für ihn steht ein individueller Heilungsweg zur Verfügung, der in seinem astrologischen Geburtsbild verankert ist.